Inhouse-Schulung in Ihrer Einrichtung
Warum es höchste Qualität in der Betreuung junger Kinder braucht:
Damit sich junge Kinder in einer Kleinkindgruppe wohl und sicher fühlen, braucht es fachlich kompetente Betreuer*innen, die ihre altersgerechten Bedürfnisse verstehen. Ebenso wichtig ist eine anregende Umgebung mit passenden Materialien, die selbstständiges Spielen, Bewegen und Lernen ermöglicht. Jedes Kind benötigt eine aufmerksame Bezugsperson, die es im Alltag – etwa beim Ankommen, in Pflegesituationen oder bei Konflikten – individuell begleitet. Ein gut strukturierter Tagesablauf mit Zeit für Beziehung, Spiel, Bewegung und transparente Übergänge schafft die Grundlage für ein harmonisches Miteinander und eine wertvolle Zeit in der Bildungseinrichtung.
Gerne komme ich in Ihre Einrichtung und begleite Ihr Team direkt vor Ort. Die Inhalte orientieren sich an Ihrem pädagogischen Alltag, an aktuellen Fragen aus der Praxis und an den Bedürfnissen der Kinder und Erwachsenen in Ihrer Einrichtung.
Dieses Angebot ist seitens des Erhalters steuerlich absetzbar und wird in manchen Bundesländern gefördert. - Land Oberösterreich
Mögliche Inhalte für eine Inhouse-Schulung als Beispiel:
Die grundlegenden Aufgaben in der Betreuung und Erziehung von kleinen Kindern. Praxisorientierte Erkenntnisse aus der Pikler®-Pädagogik
Um für junge Kinder in einer Kleinkindgruppe einen Ort zu schaffen, wo sie sich wohl und sicher fühlen und ihr Dasein in einer Gemeinschaft genießen können, braucht es Betreuer*innen, die über ein entsprechendes fachpersönliches Wissen der grundlegenden Bedürfnisse von ein-, zwei- und dreijährigen Kindern verfügen. Darüber hinaus bedarf es einer Umgebung, in der das Kind die seinem Entwicklungsalter entsprechenden Materialien vorfindet, selbständig auswählen und ungestört seinem Spiel- und Bewegungsbedürfnis folgen kann – eine Grundlage für die Entwicklung seines Denkens und seiner selbstregulatorischen Fähigkeiten. Das Leben in der Kleinkindbetreuung gut zu bewältigen ist für Säuglinge und Kleinkinder nicht selbstverständlich. Es braucht einen Erwachsenen, der sich für jedes einzelne Kind und dessen Bedürfnisse interessiert und sich aufmerksam dem Kind zuwendet, beispielsweise in den Pflegesituationen, beim Ankommen am Morgen, in Konfliktsituationen mit anderen Kindern. Um jedem einzelnen Kind in der Kleinkindgruppe ein harmonisches und friedvolles Zusammenleben zu ermöglichen, muss man viele kleine Details im Tagesablauf, in der Umgebung und die aktuellen Befindlichkeiten der Kinder betreffend beachten. Gelingt es den Betreuer*innen, einen Tagesablauf, mit den gegebenen Rahmenbedingenungen zu gestalten, der ausreichend Zeit für qualitative Begegnung während den Pflegemomenten, für Spiel, Bewegung und Unterstützung beim sozialen Lernen gewährt, und die Übergänge für Kinder transparent gestaltet, dann wird die Zeit für das junge Kind in einer Bildungseinrichtung wertvoll.
„Wer ein Kind betreut und versorgt, muss es auch kennen und mit ihm auf der Grundlage einer persönlichen, lebendigen Beziehung umgehen, nicht auf der Grundlage theoretischen und mechanisch angewandten Wissens. Mit unserer zuverlässigen Präsenz und Berechenbarkeit schaffen wir eine stabile, aber nicht starre, sondern lebendige menschliche Atmosphäre und das gibt
dem Kind Sicherheit."