Ausbildung zur Pikler®Kleinkindpädagog_in
Ich biete die Ausbildung zur Pikler®-Pädagogin nach dem Curriculum des Pikler-Verbandes Europa in Ried im Innkreis und in Kärnten im Kloster Wernberg und auf Anfrage an anderen Orten an.
Diese Ausbildung ist berufsbegleitend für Pädagog_innen sowie andere verwandte Berufsgruppen offen und beinhaltet die Jahresgruppe Pikler®-Grundkurs (21 Seminartage / 1,5 Jahre), die Jahresgruppe Pikler®-Praxisbegleitung (21 Seminartage / 1,5 Jahre), und fünf Seminarwochen im Pikler®-Institut in Budapest sowie eine Hospitationsreihe und eine Abschlussarbeit.
Emmi Piklers Erkenntnisse (1902–1984) haben bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren und sind für Familien, Krippen und Krabbelstuben gleichermaßen wertvoll.
In Österreich hat sich das Interesse dank engagierter Kolleginnen und zahlreicher Fortbildungen weit verbreitet. Immer mehr Eltern-Kind-Gruppen (Pikler-SpielRaum-Gruppen) sowie Krippen orientieren sich an diesem Ansatz – zum Wohl der Kinder und zur Entlastung der Pädagoginnen.
Informationen zum Curriculum zur Pikler®-Pädagogin:
Weitere Details zum Ablauf und zur Organisation der Ausbildung finden Sie auf der Website der Pikler®-Hengstenberg-Gesellschaft Österreich oder Pikler Dachverbandes Europa.
Die Pikler®-Pädagogik – eine bewährte Kleinkindpädagogik mit einer jahrzehntelangen Tradition
Für Pädagog*innen, die neue Wege in der Kleinkindbetreuung suchen und ihre Fachpersönlichkeit weiterentwickeln möchten.
Dieser Lehrgang bietet sowohl fundiertes Wissen als auch erprobte Praxis. Die vertiefende und erfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit den Inhalten führt dazu, dass mehr Freude und Sicherheit im beruflichen Alltag entstehen können.
Im Kurs wird die Beobachtungsfähigkeit der Erwachsenen geschult, um durch Wissen und Einfühlung ein Verständnis für die jeweilige Persönlichkeit des Kindes zu entwickeln. Zudem wird eine friedliche Führungsqualität vermittelt, die von Vertrauen in das Kind und in sich selbst geprägt ist.
Es wird Wissen zur Spiel- und Bewegungsentwicklung vermittelt, um die Entwicklungsbedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und deren Entfaltung zu ermöglichen. Ebenso wird der Beziehungsaufbau, insbesondere in Pflegesituationen, konkret erarbeitet.
Durch die gemeinsame Arbeit im Kurs entwickeln sich Verständnis, Gelassenheit und Präsenz, um den Kindern ein verlässliches, freundliches und wertschätzendes Gegenüber sein zu können.
Auch Emmi Pikler gewann durch sorgfältige Beobachtung und wissenschaftliche Herangehensweise ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Kindes in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen.
Der Kurs zeigt, wie eine beobachtende Haltung dabei hilft, die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Sie erfahren, wie Freude und Fürsorge im Alltag Hand in Hand gehen können – damit Kinder sich sicher fühlen und ihr volles Potenzial entfalten.
Sie lernen, wie Sie durch **friedliche und klare Führung dem Kind Orientierung geben können und Kooperation zwischen Kind und Erwachsenen ermöglichen.
Sie erleben, wie Ihre innere Haltung und Ihr Verhalten maßgeblich zur sozialen und kulturellen Entwicklung des Kindes beitragen.
Die Themen des Lehrgangs lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
- Die Gestaltung von Beziehung, besonders in beziehungsvollen Pflege- und Fürsorgemomenten
- Die autonome Aktivität durch eine selbstständige Spiel- und Bewegungsentwicklung in einer entsprechend vorbereiteten Umgebung
- Friedliche und klare Führung durch den Erwachsenen im Dialog mit dem Kind, basierend auf Vertrauen in seine Kooperationsbereitschaft
- Situative Bildung im Alltag, die im natürlichen Zusammensein mit dem Erwachsenen entsteht. Anerkennung der Selbstbildungskräfte als Grundlage des frühen Lernens
Praxisnahe Umsetzung
Der Kurs zeigt, wie eine beobachtende Haltung dabei hilft, die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Die TN erfahren, wie Freude und Fürsorge im Alltag Hand in Hand gehen können – damit Kinder sich sicher fühlen und ihr volles Potenzial entfalten können. Sie lernen, wie sie durch friedliche und klare Führung dem Kind Orientierung geben können, sodass Kooperation zwischen Kind und Erwachsenen möglich wird.
Sie erleben, wie ihre innere Haltung und ihr Verhalten maßgeblich zur sozialen und kulturellen Entwicklung des Kindes beitragen.
„Für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Zukunft wird es ausschlaggebend sein, ob die Würde des Kindes im Bewusstsein der Erwachsenen einen anderen Stellenwert erhält.“